‚ÄúRadies¬≠chen von unten‚ÄĚ im Leporello/Wien

"Radieschen von unten" - Buchpräsentation Ort: Buchhandlung Leporello, Singerstraße 7, 1010 Wien Zeit: 21. April 2022, 19.00. Ich lese gemeinsam mit Alex Beer, Theresa Prammer, Severin Groebner und Erwin Riedesser aus der frisch gedruckten Krimianthologie "Radieschen von unten". Moderiert wird die Lesung von unserer wunderbaren Herausgeberin Rotraut Schöberl.

‚ÄúPapa¬≠ver¬≠weg 6‚ÄĚ ‚Äď2x in Vor¬≠arl¬≠berg

"Papaverweg 6" ‚Äď2x in Vorarlberg 17. Sept. 2021, 19.00: Bibliothek Satteins, 18. Sept. 2021, 19.00 Bibliothek in Schruns (Stand Montafon). Doppel-Lesung mit Musik: "Vom Leben erz√§hlen" Ich lese aus meinem Roman "Papaverweg 6", Karl Johann M√ľller liest zwei aktuelle Kurzgeschichten. Die Lesung wird musikalisch von Thomas Heel begleitet.

‚ÄúPapa¬≠ver¬≠weg 6‚ÄĚ ist Teil der Famu¬≠lus-Lesung

"Papaverweg 6" ist Teil der Famulus-Lesung 9. Februar 2021 um 19.00 ! Aufgrund der Corona-Ma√ünahmen findet die Lesung nur online statt. Die Lesung besteht aus 3 Teilen ‚Äď Siljarosa Schletterer, Rebecca Heinrich und ich werden je 15 Minuten lesen. Das Video ist auch nach der Veranstaltung noch frei zug√§nglich.

Hom­mage an Stif­ter

Meine Kollegin Katharina J. Ferner hat im Lockdown ein tolles Projekt gestartet ‚Äď eine kleine Reihe von Hommagen an jene Dichter*innen und Schriftsteller*innen, deren Namen auf Salzburgs Stra√üentafeln stehen. F√ľr die Folge 9 durfte ich einen Text beisteuern. Ich habe mir Adalbert Stifter ausgesucht und mich f√ľr den Beginn seines Romans "Nachsommer" entschieden.

Lock­down Noti­zen

"Unsere t√§gliche Auslaufrunde beginnt zu nerven. So muss sich Bello f√ľhlen, denke ich, immer an der gleichen Hundeschei√üe vorbei." Mein Coronatagebuch entstand in den Tagen vom 10. M√§rz bis zum 26. April 2020

Wri¬≠ter in Residence/ Panńćevo(Serbien)

Den Wonnemonat Mai darf ich als Writer in Residence in Panńćevo (Serbien/ Vojvodina) verbringen. Das Aufenthaltsstipendium wird vom Unabh√§ngigen Literaturhaus Nieder√∂sterreich (ULN√Ė) organisiert und von der Literaturabteilung im Bundeskanzleramt sowie vom √∂. Kulturforum in Belgrad finanziert. Branislav Jovanovińá, Public domain, via Wikimedia Commons

Ley­kam-Inter­view

Wolfgang K√ľhnelt hat mir ein paar Fragen zu Literaturpreisen und zu meiner Arbeit an Papaverweg 6 gestellt.

Papa­ver­weg 6 auf Puls 4

Heute Morgen hat mich mein Kollege Peter Heissenberger (der ein absoluter Fr√ľhaufsteher ist) geweckt. "Wei√üt du eigentlich, dass dein neues Buch gerade auf Puls TV vorgestellt wird?"

Die All¬≠wis¬≠sen¬≠de Daten¬≠m√ľll¬≠hal¬≠de

"Ich wei√ü, was du tust und wie du tickst, gestand mir ein Informatik-Freak, der mich pers√∂nlich nie kennengelernt hat und au√üerhalb des Bin√§rsystems nie kennenlernen wird. Ich wei√ü alles √ľber dich, dein Leben ist eine prall gef√ľllte Keksdose und wird durch Glasfaserkabel gesp√ľlt, um direkt im riesigen Bauch des NSA-Wals zu landen." Mein Text "Die Allwissende Datenm√ľllhalde" ist in der neuen Ausgabe der grazKunst zu lesen.

‚ÄúSturz der M√∂we‚ÄĚ 3x in Wien

Der Sturz der M√∂we Wien ‚Äď so.vi.so-Saal Vorstellungen: 20., 21., 22. November 2015 Infos auf: http://www.ensemble21.at Produktion: Theater Ensemble 21, Ulrich H√§usler Text: Margarita Kinstner Regie: Michael Grimm SchauspielerInnen: Rita Hatzmann, Erich Knoth

Rezen­si­on

"Sprachmächtig erzählt die österreichische Autorin Margarita Kinstner von einer Welt im Fluss, in der die Vergangenheit zum Traum verblasst und die Zukunft nichts versprechen kann." (Kieler Nachrichten)

GRAU­KO-Lese­wan­de­rung

Ich lese und wandere mit meinen KollegInnen vom Grazer Autorinnen und Autorenkollektiv Datum: 11. Oktober 2015, 14.00 Start: vor der Buschenschank Skoff Weinleiten, Weinleitengasse 85, 8462 Gamlitz.

Rezen­si­on

"Sprachgewaltige Sätze voller Schönheit springen einem aus dem Roman entgegen, die so bezaubernd sind, dass man Innehalten muss, um sie auf sich wirken zu lassen." (Heike Kruse, 1.12.15, Unicum.de)

Mein neu­er Roman in den Café Puls Buch­tipps

Vor der Lesung im Leporello gab¬īs eine freudige √úberraschung f√ľr mich: Rotraut Sch√∂berl hat meinen Roman im Fr√ľhst√ľcksfernsehen von Puls 4 empfohlen ‚Äď und ich wusste gar nichts davon :-) Die Caf√© Puls Buchtipps mit Rotraut Sch√∂berl
‚ÄúTor¬≠ten¬≠schlach¬≠ten‚ÄĚ

‚ÄúTor¬≠ten¬≠schlach¬≠ten‚ÄĚ

Mit Geschichten von Polly Adler, Ela Angerer, Bettina Bal√°ka, Ruth Cerha, Friedrich D√∂nhoff, Petra Hartlieb, Monika Held, Peter Henisch, Wolfgang Hermann, Margarita Kinstner, Elisabeth Klar, Edith Kneifl, Konrad Paul Liessmann, Heidi List, Klaus N√ľchtern, Klaus Oppitz, Kurt Palm, Verena Petrasch, Eva Rossmann, Tex Rubinowitz, David Schalko, Susanne Scholl, Dirk Stermann, Cornelia Travnicek, Anna Weidenholzer und einem Songtext von Gustav
Antho¬≠lo¬≠gie ‚ÄúBezie¬≠hung¬≠Kri¬≠sen¬≠Herd‚ÄĚ

Antho¬≠lo¬≠gie ‚ÄúBezie¬≠hung¬≠Kri¬≠sen¬≠Herd‚ÄĚ

‚ÄěAusweitung der Kampfzone‚Äú ‚Äď so lautete das Thema des 19. M√ľnchner Kurzgeschichtenwettbewerbs. √úber 700 Schreibende meldeten sich ‚Äď dramatisch, spannend, verzweifelt, ironisch, liebevoll, einf√ľhlsam ‚Äď mit einem kurzen Text zu Wort. ‚ÄěKampfzone‚Äú, das ist f√ľr die einen Krieg, Neo-Imperialismus, Balkan, Afghanistan, f√ľr die anderen Geschlechterkampf, Identit√§tsfindung, Liebe oder Altern. Die 23 besten Storys hier in vorliegender Anthologie.

‚ÄúSturz der M√∂we‚ÄĚ in Ried

Der Sturz der Möwe KIK Ried, Hartwangerstraße 14 Vorstellung: 20, Juni 2015, 20.00 Produktion: Theater Ensemble 21, Ulrich Häusler Text: Margarita Kinstner Regie: Michael Grimm SchauspielerInnen: Rita Hatzmann, Erich Knoth
‚ÄúStadt¬≠men¬≠schen‚ÄĚ

‚ÄúStadt¬≠men¬≠schen‚ÄĚ

‚Äď Stadtmenschen ‚Äď Vierzig Stadtmenschen erz√§hlen √ľber das Lebensgef√ľhl Stadt, von Lieblingspl√§tzen und pr√§genden Erinnerungen, Sehns√ľchten und Lebensentw√ľrfen.

Recher­che­rei­se Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na

Ich danke all den Familien, die mich Teil ihres Alltags werden ließen, all jenen, die mir aus ihrem Leben erzählt haben - in Banja Luka, Derventa, Glamoc, Bihac, Mostar, Medjugorje und Sarajevo. Außerdem danke ich den AktivistInnenen in Banja Luka, Sarajevo und Tuzla, die mir von den Protesten und den Plenen sowie der Basisarbeit, den Problemen aber auch den Fortschritten erzählt haben - und die alle meine Fragen geduldig beantwortet haben und mir weiterhin bei jeder Frage Antworten und wertvolle Links schicken.

Vrba/Glamońć ‚ÄĒ Hei¬≠mat¬≠dorf mei¬≠ner Freun¬≠din Z.

Z. hat mir w√§hrend meiner Teilnahme am Art Guerilla Camp ihre Geschichte erz√§hlt. Sie floh mit ihrer Familie 1992 nach Belgrad, kam dann nach Glamońć zur√ľck und musste 1995 erneut fliehen. Die Familie erreichte schlie√ülich Derventa. Heute lebt Z. in Banja Luka. Gemeinsam besuchten wir ihren Heimatort Vrba in Glamońć.

End­lich Pre­mie­re!

Der Sturz der M√∂we ‚Äď Premierenvorstellung 14.11.2014, 19.00, Altes Theater Steyr Produktion: Theater Ensemble 21, Ulrich H√§usler Text: Margarita Kinstner Regie: Michael Grimm SchauspielerInnen: Rita Hatzmann, Erich Knoth

Rezen­si­on

ORF Buchtipps f√ľr den Gabentisch: "Margarita Kinstner findet in ihrem Romandeb√ľt "Mttelstadtrauschen" eine Sprache f√ľr die "heutige Generation": kurze S√§tze, kurze Worte, pr√§gnant, unsentimental ‚Äď aber nicht gef√ľhllos."

Rezen­si­on

"Mit subtilem Witz, viel Bitterkeit und einer gro√üen Portion - f√ľr eine junge Autorin ungew√∂hnlicher - Lebensweisheit er√∂ffnet der Roman tragikomische Beziehungsgeflechte." "in Kinstners S√§tze kann man sich verlieben." ‚Äď Edith Rainsborough in der Wiener Zeitung

Fan­post

dieses s√ľ√üe Foto hat ein Leser aus Zeltweg geschickt ...

Bel­ma (III)

In den N√§chten unterhalte ich mich mit Belma. Wei√üt du, was das einzig Positive an diesem verdammten Krieg war?, fragt sie mich. Fr√ľher hatte ich vor so vielen kleinen Dingen Angst und habe mir st√§ndig Sorgen gemacht. Im Krieg kommst du dann drauf, wie unwichtig die meisten Dinge sind.

Bel­ma (II)

Der erste Abend. Sitze in der BaŇ°ńćarŇ°ija und laufe durch das Viertel. Esse Cevapi, denn das muss man in Sarajevo. Meine Gastfamilie zieht KM (Konvertmark) dem Euro vor, also mache ich mich auf die Suche nach einem Bankomat. Viele Hunde vor den M√ľlltonnen. Ich erinnere mich an die Berichte und Dokumentationen. Dass die Haustiere…

Bel­ma (I)

Die Handlung meines neuen Romans ist es, die mich nach Sarajevo f√ľhrt. Sarajevo ‚Äď die einst belagerte Stadt. In meinem Kopf: Fotos von umgekippten Stra√üenbahnen, zerschossenen H√§user. Snajper. Frage mich selbst, wieso ich ausgerechnet diesen Handlungsstrang in meinen Roman schreiben muss. (Aber doch, ich wei√ü es, warum.)

artist in resi­dence

Juhuu! Meine erste Bewerbung f√ľr ein artist-in-residence-Stipendium war erfolgreich! Von April bis Juni 2013 werde ich ein Loft in der Judenburger Heiligengeistgasse beziehen ‚Äď derselben Gasse , in der mein Urgro√üvater einst seine Spenglereiwerkstatt hatte.

noch DICH¬≠TER! ‚Äď por¬≠no

Leseb√ľhne NOCH DICHTER‚Ä® Thema: PORNO special guest: Mario Tomic ‚Ä® am 24. Februar 2013, um 20.00‚Ä®im Caf√© Anno, Lerchenfelder Stra√üe 132, 1080 Wien

weiss

"Ria sieht auf die Uhr. Acht Patienten im Warteraum. Acht mal zehn sind achtzig. Achtzig Minuten wei√üe Angst. Auf dem Tisch hocken bunte Illustrierte wie gr√ľn schillernde Fleischfliegen." erschienen in der Literaturzeitschrift" Driesch"

Ein Hauch von Herbst

Edith sa√ü auf der harten K√ľchenbank, verschr√§nkte die Arme vor der Brust und schob die Unterlippe vor. ‚ÄěIch lass mir doch von dir nichts vorschreiben!‚Äú, sagte sie. Ganz ruhig blieb sie dabei, aber der Allinger schlug trotzdem mit der Hand auf den Tisch.

Lesung aus mei­nem neu­en Manu­skript

Ich lese am 15.1. um 20.00 im Caf√© Anno und stelle mein neues Romanprojekt mit dem Arbeitstitel ‚ÄěZugv√∂gel‚Äú vor. so¬†lautet¬†der¬†Arbeitstitel meines¬†neuen¬†Romanpojekts Das Thema: Immigration / Emigration. Die Protagonistinnen: Katja, geb 1978 in Wien, aufgewachsen zwischen Wien, Fohnsdorf und Graz; Rosa geb 1930 in Judenburg, Katjas Gro√ümutter, die beinahe nach Kanada ausgewandert w√§re. Erz√§hlt wird die Geschichte der Rosa Regner ‚Äď ihre Jugend, ihre Begegnung mit dem ‚Äěschwoazn Goda‚Äú, ihre Ehe mit Heinz dem Bergwerksarbeiter, ihr √ľber 50 Jahre andauernder Briefverkehr nach Kanada.

Der Heim­keh­rer

"Dass das nicht m√∂glich sei, dass er doch nicht einfach so zur√ľckkommen k√∂nne, so mir nichts, dir nichts, nach so vielen Jahren, wie ein von der Gefangenschaft Heimgekehrter. Und √ľberhaupt, jetzt, wo sie doch gerade alles verkauft habe, das Haus und die Felder. Die Gro√ümutter sch√ľttelte den Kopf, immer wieder, nein-nein-nein, von links nach rechts und wieder zur√ľck, nein-nein-nein, biss mit dem Unterkiefer fest auf den Oberkiefer, nein-nein-nein und nochmals nein, er solle wieder dorthin zur√ľck, wo er hergekommen sei, sie k√∂nne ihn hier nicht mehr brauchen." ‚Äď erschienen in "Die Rampe"

Antho¬≠lo¬≠gie ‚ÄúExis¬≠tenz und Reni¬≠tenz‚ÄĚ

Milchig wei√ü lehnt sich der Novembernebel gegen die Fensterscheiben und konserviert Gedanken zwischen Stahlbetonw√§nden. Alles friert ein und steht still. Gery sitzt am Sofa, die Heizung im R√ľcken auf die h√∂chste Stufe gedreht, und beugt sich √ľber den niedrigen Sofatisch. Mit einer rosa Bipa Bonuscard teilt er das wei√üe Pulver in zwei Linien, daneben leuchtet der Bildschirm des Laptops.

Schweins­bra­ten und Tami­f­lu

"Wie leicht haben es doch diejenigen, die nicht auf der Suche nach der gro√üen Liebe sind, die die Suche entweder aufgegeben haben oder sich mit dem begn√ľgen, was sie einst gefunden haben. Stierschneiders, zum Beispiel, haben die gro√üe Liebe l√§ngst hinter sich. Wohlig lehnt man sich zur√ľck und genie√üt, dass man einander hat." ‚Äď erschienen in der Literaturzeitschrift "etcetera"

noch DICH­TER!

Viele Monate lang haben wir uns getroffen, gemeinsam gegessen, gefeiert, uns kennen gelernt und Pl√§ne geschmiedet ‚Ķ Jetzt gibt es sie endlich auch live: Die Anno Leseb√ľhne Noch Dichter!

Text¬≠ge¬≠fl√ľs¬≠ter #1

‚ÄěNimm dir doch mal Zeit und fr√ľhst√ľcke mit deiner Romanfigur!‚Äú Gut, ich stehe also extra fr√ľher auf und gemeinsam fahren wir mit dem Rad ins Br√ľcke. Leonie ist jetzt auf dem Gep√§cktr√§ger, sie ist ganz leicht und bringt F√ľ√üe aus dem Gleichgewicht, ganz anders als die Kinder auf den R√§dern vor mir, der Einkauf zur Seite kippt, m√ľde vom morgendlichen Waschgang samt Anziehen und Schn√ľrsenkelbilden.

Club der Lite­ra­ten

Es geht uns gut, dort oben am Kirchberg, aber ja, wir trinken Wein und sehen in die Flammen am Grill, wir klauben gerne Worte, wozu sich alleine fertig machen, hier sind wir in guter Gesellschaft, es geht uns gut, und wenn du es nicht glaubst, dann bohr dir doch ein Loch ins Kniiiiiieeee!

Bl√ľ¬≠ten

Meine Kurzgeschichte "Bl√ľten" ist in der Anthologie "100% Schokolade" erschienen, die nicht nur als Hardcover, sondern nun auch als H√∂rbuch erh√§ltlich ist.