Theo, Tim, Kur­ku­ma und ich
Jugend­ro­man. Tyro­lia, 2025

„Vori­ges Jahr gab es in Deutsch­land 2830 Ver­kehrs­un­fäl­le mit Todes­fol­ge. 220 davon star­ben im April. Einer davon warst du.“

Ame­lies gelieb­ter Stief­va­ter lebt nicht mehr. Wäh­rend Ame­lies Mut­ter viel Zeit hin­ter zuge­zo­ge­nen Vor­hän­gen ver­bringt, ver­sucht sich die Fünf­zehn­jäh­ri­ge wei­ter­hin im All­tag: mit Schu­le, die wie gewohnt dahin­plät­schert, bes­ter Freun­din, die gera­de frisch ver­liebt ist, und einem Klas­sen­kol­le­gen, der plötz­lich auf ihre Pos­tings reagiert. Und mit ihrem neu­en Hob­by, dem Foto­gra­fie­ren von ver­las­se­nen Orten. Doch eines Tages ent­puppt sich ein sol­cher als gar nicht so ver­las­sen wie gedacht …

So lernt Ame­lie den Künst­ler Theo ken­nen, den klei­nen Kater Kur­ku­ma und auch Tim, The­os Nef­fen. Bei den drei­en fin­det sie einen Rück­zugs­ort ohne gro­ße Fra­gen und bekommt eine Ahnung davon, wie es sich mit den Lücken, die ein ver­stor­be­ner Mensch hin­ter­lässt, viel­leicht irgend­wann leben lässt.

Kraft­voll und behut­sam zugleich erzählt Mar­ga­ri­ta Kinst­ner über eine fami­liä­re Aus­nah­me­si­tua­ti­on, aus der her­aus wie­der in einen neu­en All­tag gefun­den wer­den muss, über die Kraft und Not­wen­dig­keit von Freund­schaf­ten sowie über die Bedeu­tung von Kunst und krea­ti­ver Aus­drucks­mög­lich­keit. Beglei­tet von ein­drucks­vol­len Bil­dern von Michae­la Weiss.

Kin­der- und Jugend­buch­preis der Stadt Wien 2025

Dem Köter ist das egal. Er ist auf Streif­zug. Irgend­wann muss er aus mir raus­ge­sprun­gen sein, ohne dass ich es bemerkt habe.

aus: “Theo, Tim, Kur­ku­ma und ich”

Papa­ver­weg 6
Roman. Ley­kam, 2018

Was ist mit der neu­en Mie­te­rin in Top 10? Wie­so schreit ihr Kind Tag und Nacht? Stimmt es, dass das Mäd­chen aus dem Dach­ge­schoß ihre Mit­schü­le­rin­nen via Face­book mobbt? Wie­so stützt sich der Ägyp­ter aus dem Erd­ge­schoß auf einen Rol­la­tor? Und war­um steckt an der Tür von Frau Klein ein Schrei­ben des Gerichts­voll­zie­hers? In ihrem preis­ge­krön­ten neu­en Roman erzählt Mar­ga­ri­ta Kinst­ner von einem Mehr­par­tei­en­haus in einer beschau­li­chen Gas­se am Ran­de der Groß­stadt. Von sei­nen Bewoh­ne­rin­nen und Bewoh­nern. Von dem alten Mann gegen­über, der alles akri­bisch beob­ach­tet, auf frem­de Fens­ter und frem­de Leben schaut und auf die alte Rot­bu­che, die ein dunk­les Geheim­nis bewahrt. Eine Geschich­te vol­ler Empa­thie, unauf­ge­regt und trotz­dem span­nend.

Lite­ra­tur­preis der Stei­er­mär­ki­schen Spar­kas­se 2018

Die Schmet­ter­lings­fän­ge­rin
Roman. Deuticke/ Zsol­nay, 2015

Die schwan­ge­re Kat­ja wird in weni­gen Wochen zu ihrem Freund Dani­jel nach Sara­je­vo zie­hen. Die Zeit vor der Abrei­se nutzt sie, um ein letz­tes Mal das Tal ihrer Kind­heit zu besu­chen. Dort stößt Kat­ja auf die alten Geschich­ten: Wie­so ist ihr Urgroß­va­ter damals von Bos­ni­en nach Öster­reich aus­ge­wan­dert? Und wes­halb sind drei sei­ner Kin­der nach Kana­da gegan­gen? Was wäre gewe­sen, wenn Groß­mutter einst den Mut gehabt hät­te, ihrer gro­ßen Lie­be in die Schweiz zu fol­gen? Und was bedeu­tet das, Hei­mat? Eine Lie­bes­ge­schich­te aus dem Her­zen von Mit­tel­eu­ro­pa über das Blei­ben und Fort­ge­hen und über den Mut, ein neu­es Leben anzu­fan­gen.

Mit­tel­stadt­rau­schen
Roman. Deuticke/ Zsol­nay, 2013

Als Marie im Café stol­pert und einen Kaf­fee umstößt, lernt sie nicht nur Jakob ken­nen, son­dern setzt damit auch eine Rei­he von Geschich­ten in Gang. Jakob ver­liebt sich in Marie und trennt sich von sei­ner Freun­din Son­ja, die bald dar­auf jemand ande­ren trifft: Gery. Er war der bes­te Freund von Joe — der frü­her mit Marie zusam­men war und sich mit einem spek­ta­ku­lä­ren Sprung in den Donau­ka­nal das Leben genom­men hat. Ein mys­te­riö­ses Tes­ta­ment taucht auf, das im Pra­ter ver­le­sen wer­den soll — in Anwe­sen­heit von Gery und Marie. Ein Debüt aus Öster­reich, eine Lie­bes­ge­schich­te, mär­chen­haft und modern zugleich, ein Roman über Ein­sam­keit, Freund­schaft, Sehn­sucht und Lie­be — in Wien, der “Stadt der See­le”.

Short­list Rau­ri­ser Lite­ra­tur­preis 2014
Short­list Alpha Lite­ra­tur­preis 2014

auch als Hör­buch erhält­lich:
gele­sen von Andrea Sawatz­ki

Über­set­zung ins Kroa­ti­sche:
Žamor gra­da
Roman. Ley­kam Inter­na­tio­nal, 2024

Pri­je­vod s nje­mač­ko­ga: Vedra­na Gnji­dić
Kada se Marie spo­t­ak­ne u kafiću i pre­vr­ne šali­cu kave, ne samo da upoz­na Jako­ba, nego time pokre­ne i čitav niz događa­ja. Jakob se zal­ju­bi u Marie i pre­ki­ne sa svo­jom dje­vo­j­kom Son­jom koja ubrzo nakon toga sret­ne neko­ga drugo­ga: Gery­ja. On je bio naj­bol­ji pri­ja­telj Joeu, Marie­in­om bivšem deč­ku koji si je spek­ta­ku­lar­nim sko­kom u Dunav odu­zeo život. Pojavlju­je se mis­te­rioz­na opo­ru­ka koju tre­ba proči­ta­ti u Pra­te­ru — u pri­sutstvu Gery­ja i Marie. Debi­tant­ski roman iz Aus­tri­je, lju­bav­na priča koja je isto­v­re­me­no i baj­ko­vi­ta i moder­na, roman o samoći, pri­ja­tel­jst­vu, čežn­ji, i lju­ba­vi — u Beču, “gra­du duše”.

Gott ist ein schlech­ter Gärt­ner. Er stellt die Men­schen in ein Glas­haus, gießt ein paar Mal drü­ber und geht dann auf ein Bier.

aus: “Mit­tel­stadt­rau­schen”

nächs­te Ter­mi­ne

Mi, 21. Okto­ber 2026 – GRAZ
9.00–11.00
LESUNG mit SCHREIB­WORK­SHOP FÜR TEEN­AGER
The­ma: “Wie erwe­cke ich die Figu­ren in einer Geschich­te zum Leben?“
Stadt­bi­blio­thek Graz, Zweig­stel­le Zanklhof
Schul­klas­sen kön­nen sich direkt in der Biblio­thek anmel­den.
>zum Link

Do, 22. Okto­ber 2026 – KLA­GEN­FURT
16.30–19.30
SCHREIB­WORK­SHOP für Erwach­se­ne
The­ma: “der rea­lis­ti­sche Jugend­ro­man“
Vil­la for Forest, Viktrin­ger Ring 21, Kla­gen­furt
>zum Link

Lesung buchen
(Infos zu Kos­ten, Kon­takt)

Lesun­gen und Work­shops:
Ich kom­me ger­ne an Schu­len – mei­ne Ange­bo­te erstre­cken sich von Lesun­gen für Kin­der­gär­ten über Buch­sta­ben­ta­ge und Schreib­work­shops in Volks­schu­len bis hin zu Krea­tiv­werk­stät­ten mit Jugend­li­chen und Erwach­se­nen.
ANGE­BO­TE FÜR SCHU­LEN

Übri­gens: Mei­ne Lesun­gen und Work­shops für Schu­len wer­den gefür­dert!
Mein Pro­gramm bei OEAD

Leh­ren­de in Tirol fin­den mei­ne Ange­bo­te außer­dem im
Pro­gramm der Bil­dungs­di­rek­ti­on Tirol

Ich wur­de 1976 in Wien gebo­ren und lebe heu­te in Graz. 2013 erschien mein Debüt­ro­man “Mit­tel­stadt­rau­schen”, des­sen Hör­buch bei Erschei­nung zur Gän­ze auf NDR aus­ge­strahlt wur­de. Seit­dem sind wei­te­re zwei Roma­ne sowie ein Jugend­ro­man von mir erschie­nen, auch mein ers­tes (und bis­her ein­zi­ges) Thea­ter­stück wur­de mehr­fach auf­ge­führt. Für den Vor­schul­un­ter­richt gibt es seit 2019 eine Hör-CD mit Buch­sta­ben­ge­dich­ten, Dia­lo­gen und Lie­dern von mir.
Neben mei­ner schrift­stel­le­ri­schen Tätig­keit arbei­te ich in den Redak­tio­nen zwei­er Lite­ra­tur­zeit­schrif­ten und gestal­te die Web­sites eini­ger Lite­ra­tur­ver­ei­ne. Außer­dem beschäf­ti­ge ich mich viel mit Lite­ra­tur im Dia­lekt und gestal­te die Radio­sen­dung Dia­lektS­HOG.
Beson­ders ger­ne kom­me ich an Schu­len, um Work­shops abzu­hal­ten – von der ers­ten Klas­se Volks­schu­le bis zur Matu­ra habe ich diver­se Ange­bo­te im Gepäck.

AUS­ZEICH­NUN­GEN / STI­PEN­DI­EN
KIN­DER- UND JUGEND­LI­TE­RA­TUR
2019: Mira Lobe Sti­pen­di­um für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur 
2020: Auf­nah­me in das Schreib­zeit-För­der­pro­gramm des Insti­tuts für Kin­der- & Jugend­li­te­ra­tur
2020: Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur­preis des Lan­des Stei­er­mark 
2021: Mira Lobe Sti­pen­di­um für Kin­der- und Jugend­li­te­ra­tur
2024: Nomi­niert für den “Feu­er­grif­fel”
2025: Lek­to­rix für “Theo, Tim, Kur­ku­ma und ich“
2025: Kin­der- und Jugend­buch­preis der Stadt Wien
2026: För­de­rung durch das Pro­gramm Schreib­Zeit der Stif­tung Nie­der­sach­sen 

AUS­ZEICH­NUN­GEN / STI­PEN­DI­EN
LITE­RA­TUR
2014: Ein­la­dung zum Fes­ti­val des Euro­päi­schen Debüt­ro­mans
2014: Short­list Rau­ri­ser Lite­ra­tur­preis
2014: Short­list Alpha Lite­ra­tur­preis
2014: Rei­se­sti­pen­di­um des BKA für Bos­ni­en-Her­ze­go­wi­na
2015: Theo­dor Kör­ner För­der­preis für Lite­ra­tur
2015: Arbeits­sti­pen­di­um des Bun­des­kanz­ler­am­tes
2016: Wri­ter in Resi­dence – Pécs / Ungarn
2018: Lite­ra­tur­preis der Stmk. Spar­kas­se für Papa­ver­weg 6
2019: Wri­ter in Resi­dence – Panče­vo / Ser­bi­en

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